Schulden

Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren verschulden sich viel öfter als junge Erwachsene über 25. Auffallend ist, dass Frauen vor allem Rechnungen im Bereich Gesundheit, Männer im Online-Versandhandel nicht rechtzeitig bezahlen können. Zu diesen Resultaten ist die Studie „Radar Jugendverschuldung 2012“ von Intrum Justitia gekommen.

Radar Jugendverschuldung 2012

Mit dem Radar 2012 legt Intrum Justitia zum zweiten Mal eine Auswertung zur Verschuldung von jungen Erwachsenen in der Schweiz vor. Wie schon im Vorjahr stellt sich heraus, dass sich Jugendliche vor allem im Bereich Telekommunikation stark verschulden. Dabei steht fest: Je früher jemand in die Schuldenfalle gerät, umso schwieriger ist es für ihn sich wieder von den Schulden zu befreien. Ausserdem fällt auf, dass sich die jungen Bewohner von Städten und Agglomerationen eher verschulden als die Landbevölkerung. Die Höhe der Hauptforderung von jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ist 2012 im Bereich Telekommunikation auf CHF 563.- (2011 CHF 468.-) angestiegen. Dafür sind nicht zuletzt die Smartphones mit Internetnutzung sowie Geräte mit hohem Sozialprestige verantwortlich.

Beratungsstellen in der Schweiz

Für Jugendliche, die Unterstützung im Management Ihrer Finanzen in Anspruch nehmen möchten, gibt es diverse Beratungsstellen. So zum Beispiel Pro Juventute, Schuldenberatung Schweiz und Plusminus von Caritas.

Lehrplan 21

Der Lehrplan 21 ist ein Projekt der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK). Seit Herbst 2010 wird für alle deutsch- und mehrsprachigen Kantone ein gemeinsamer Lehrplan für die Volksschule ausgearbeitet. In dessen Bereich „Wirtschaft und Konsum“ soll das Thema „Umgang mit Geld“ bei den Schülern besser verankert werden. Die Einführung des neuen Lehrplanes ist für Ende 2014 geplant, es wird allerdings von jedem Kanton einzeln entschieden, ob diese statt findet.

Weitere Informationen zum Thema findest du unter folgenden Links:

 

1 Kommentar

  1. Lieber ChristianSchf6n, von dir zu hf6ren bzw. zu lesen! Ja, du hast recht, die LOGO-Inititative bietet nihcts Neues, und es scheint mir reichlich eindimensional, im Jahre 2012 das Heil alleine in Programmierkenntnissen zu sehen. Allerdings ist unbestreitbar, dass die allumfassende Medienbildung alles, was mit Informatik zu tun hatte, aufgesogen und die technischen Aspekte weitgehend ausgeblendet hat. Insofern ist die Kritik eines ETH-Professors nicht ganz unbegrfcndet, wenn auch zu einseitig.Herzlich, Urs

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.